Die Auswahl an Notstrom-Anlagen für den Bereich 230V oder bis 3 KVA ist gross.
Es gibt eine Vielzahl an Normen, Bezeichnungen, Leistungsangaben und immer wieder "super Angebote".
Welche Angaben für Sie und Ihre Anlage wirklich massgebend sind steht jedoch meist nicht im Prospekt...
Entscheidend für die Wahl der richtigen USV ist:
- Art der Verbraucher (Leistung, Selektivität, mögliche Absicherung, max. Ströme)
- Erforderliche Netzqualität
- Vorschriften des Stromlieferanten (NIN 2009, 2010)
- Ausbaufähigkeit
- Nähe zum Anbieter der das System auch installieren und Supporten kann
Je nach Situation empfiehlt sich demnach einen andere "Bauart" oder Technologie.
Dieser Typ USV schützt Ihre Einrichtung vor Frequenzschwankungen, Störsignalen, Unter- und Überspannungen. Egal was auf dem Netz passiert: Ihre Verbraucher hat immer eine gleichbleibende und meist kurzschlusssichere Spannungsversorgung.
Diese Technologie bietet mit Abstand den bestmöglichen Schutz Ihrer Anlagen.
Zudem ist der Wirkungsgrad am höchsten, und die Batterien werden durch die geregelten Lade / Entladezyklen schonend behandelt. Wertvolle und geschäftskritische Anlagen werden ausschliesslich mit diesem Typ geschützt.
Bei diesem Typ USV werden ausschliesslich Spannungsschwankungen von passiven elektronischen Regelsystemen innerhalb eines Toleranzfensters gehalten.
Die Ausgangsfrequenz ist von der Eingangsfrequenz abhängig. D.h. Störsignale und "Unebenheiten" werden ungefiltert durchgelassen.
VI heisst: Voltage Independent, Frequency Dependent
Bei diesem Typ USV ist der Verbraucher permanent am örtlichen Stromnetz. Die VFD-Norm regelt nur die Ausgangskurven- form und die Ausgangstoleranz.
Spannung der Ausgang der USV-Anlage abhängig von Schwankungen der Netzspannung und -frequenz.
Bei Spannungsausfall schaltet die USV mit Verzögerung von bis zu 20ms, d.h. dieser Typ ist nicht zu empfehlen für empfindliche Anlagen (Server, Elektronische Teile Jeder Art).